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Das ist La Boum Mode


Alle Schneiderinnen werden pro Stück bezahlt und können sich ihre Arbeitszeiten flexibel einrichten. Wer will, kann auch zu Hause nähen und bekommt von ihr Maschinen gestellt. Viele „Ehemalige“ haben inzwischen geheiratet und wohnen weit weg in den Bergen ohne Chance auf Einkommen. Sie kommen einmal im Monat vorbei, stellen ihre Babys vor, bringen den Klatsch auf den neuesten Stand und tauschen ihre genähten Teile gegen neuen Zuschnitt.
Für Zuschneide-, Kontroll- und Verpackungs-Frauen gilt die 42 Stunden-Woche (Überstunden werden ausgeglichen) und sie haben 20 Tage bezahlten Urlaub im Jahr. Zusätzlich zum Lohn bekommen sie eine Umsatzbeteiligung.Die „Fabrik“ ist nicht nur ein Ort, an dem produziert wird. Einige Mitarbeiterinnen wohnen im Haus oder bringen ihre Kinder zur Arbeit mit. Es gibt ein Schlafzimmer, einen Aufenthaltsraum mit TV, eine Küche, drei Bäder, drei kleine Tempel (für Christen, Hindus und Moslems), eine große überdachte Terrasse, 2 Hunde…..Nach dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ wurde der Betrieb von Anfang an selbständig verwaltet und auf den Namen der indonesischen Mitarbeiter eingetragen. Er ist als Chance gedacht, wie sie sich in Zukunft eigenständig ein Einkommen erarbeiten können.

Alle Muster werden nach eigenen Entwürfen eingefärbt, wobei Naturfarben für Batiken ungeeignet sind, da sie kein farbechtes Resultat liefern. Die verwendeten Farben sind jedoch vom TÜV Rheinland geprüft und AZO-frei. Handgefertigte Batiken sind unglaublich aufwendig und werden nur von kleinen Handwerksbetrieben hergestellt. Der Transport der Stoffe erfolgt fast ausschließlich per Moped.

La Boum Bio-Baumwolle ist mit dem ORGANIC EXCHANGE Zertifikat versehen. 

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